Erfahrungen mit EWR und Frage nach weiterem Vorgehen

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    Daumen runter Erfahrungen mit EWR und Frage nach weiterem Vorgehen

    Hallo liebe dsl-Forum Nutzer,
    ich schreibe diesen Beitrag (und habe auch diesen Account erstellt), um erstens von meinen Erfahrungen mit EWR zu berichten und nach Tipps oder Meinungen zu fragen.
    Also erstmal, was bisher geschah:
    - am 14.08 sind wir, damals mit 1&1 DSL, umgezogen.

    - ich habe mich bereits vor dem Umzug mit unseren Möglichkeiten für DSL-Anbieter informiert, und es stellte sich heraus, dass wir bei jedem
    Anbieter außer EWR nur 16mbit/s erhalten könnten

    - daraufhin haben wir bei 1&1 gekündigt, das klappte nicht toll (über E-mail), aber als wir einmal angerufen haben, wurde uns die Kündigung mit
    einer 3-monatsfrist erlaubt. Damals fand ich das nicht toll, aber inzwischen halte ich das für verhältnismäßig gut.

    - danach setzten wir uns etwa Anfang September daran, beim EWR einen DSL-Vertrag abzuschließen. Dabei wollten wir das erst über E-mail oder auf Papier tun, uns wurde aber nach einigen Tagen nur eine E-mail gesendet, man solle das bitte auf der Website buchen.

    -Also: auf der Website Daten eingeben (es gab eine kleine Schwierigkeit mit den Benutzerdaten für den Strom (wir waren dort bereits vorher
    Kunden), da wir nach dem Umzug nicht wussten was wir da für den Rabatt (so nennt EWR es, sie meinen eher Nicht-Aufpreis)eingeben sollten
    (das bekamen wir, wenn ich mich richtig erinnere, bei einem Anruf heraus, werden aber immernoch extra-teuer grundversorgt, etwa eineinhalb
    Monate nachdem wir einen Vertrag für den Strom eingereicht haben, aber dazu kann ich nicht viel mehr sagen, da ich mich dort nicht
    auskenne)

    -wir mussten die Daten zweimal eingeben, da sie beim ersten mal beim absenden einen Fehler gab, das könnte auch am Browser oder ähnlichem
    gelegen haben, also kann ich das nicht als Kritikpunkt nennen, auch wenn eine Art zwischenspeichern nicht gerade unangemessen wäre

    -etwa eine Woche nach dem Senden der Daten haben wir einmal angerufen, um herauszufinden, warum denn nichts passiere

    -daraufhin wurden wir darüber informiert, es sei noch nichts dahingehend eingetroffen und wir sollen es vielleicht noch einmal senden

    -wenige Tage später kam eine Bestätigung. Diese wies stark darauf hin, die Leitung sei nun geschaltet etc. (es wurde nicht ausdrücklich gesagt,
    aber es schien sehr eindeutig. Genauere Formulierungen sende ich später nach, falls ich Lust oder Zeit habe)

    - Nachdem ich dann etwa eine Stunde lang den Router einzurichten versuchte, entschlossen wir uns, anzurufen. Nach 52 Minuten Warteschleife
    kamen wir dran und uns wurde gesagt, dass die Leitung weder geschaltet wurde noch direkt werden solle, sondern am 14.10, und
    dazu noch ein Brief eintreffen würde (einen Brief mit diesem Datum haben wir noch nicht erhalten, aber dazu sofort mehr)

    - Am 14.10 herrschte Vorfreude, alle wollten endlich funktionierendes Wlan haben, und nicht mehr den Gigacube oder das schwache Wlan vom
    Nachbarn nutzen müssen.

    - Ich setzte mich also nachmittags wieder hin und richtete 100% nach Anleitung den Router ein. Es ging nicht... Wir waren alle sehr enttäuscht und
    da es schon Abend war, nicht mehr motiviert, anzurufen

    - Am nächsten Tag rief meine Mutter dort an und fragte, warum nichts gehe

    -Die Mitarbeiterin war nach der Aussage meiner Mutter zwar sehr nett, musste aber trotzdem übermitteln, dass sich die Kollegin mit dem 14.10
    getäuscht habe und sobald nichts passiere. Es gebe nämlich eine ganz andere Situation:
    Der Telekom gehören die Leitungen in dieser Umgebung und sie sei verpflichtet, dem EWR davon 30% (wenn ich mich richtig erinnere)
    bereitzusellen, bei weiteren Anfragen könne sie akzeptieren oder ablehnen, wenn sie das wolle, und gerade sei uns nunmal noch keine Leitung
    genehmigt worden (An dieser Stelle war der Partner meiner Mutter bereits dabei, sich darüber aufzuregen, warum man eine Lei(s)
    tung verkaufe, über die man gar nicht verfüge). Wir müssten also einfach warten, bis sich die Telekom beim EWR melde wenn sie die
    Anfrage bearbeitet habe.

    -Wenige Tage später (vor 10 Tagen) erhielten wir einen Brief mit dem Datum 29.10, an welchem ein Telekom-techniker vorbeikommen
    solle, wobei er bei uns im Keller die Leitung umstelle (sicher die falsche Formulierung, aber ihr wisst was ich meine)

    -das Datum war nicht toll, aber wir waren froh, dass etwas passiert.... bis vor wenigen Tagen ein EWR-Mitarbeiter anrief mit der Information, dass
    das nicht passieren werde

    -wieder hat meine Mutter mit ihm telefoniert, aber er schien nicht viel mehr gesagt zu haben

    -Wir fragten also am nächsten Tag wieder, wie lange das noch dauern solle und was das Problem sei (26 Minuten Warteschleife, das ist ja noch angemessen)

    -Diesmal wurde uns gesagt, das Problem liege nur bei der Rufnummermitnahme. Wir waren inzwischen sehr entnervt und dementsprechend auch bereit, unsere Nummer aufzugeben, sofern etwas passiere

    -Wir wurden außerdem gebeten, alle unsere Wünsche dementsprechend sowie im Bezug auf ein neues Datum zur Schaltung per Email an das EWR zu senden (das war nicht toll, da wir beim Vertragsabschluss bei Gas und Strom mit Emails sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben, aber nach so langer Zeit war diese Hoffnung mehr als ausreichend)
    -----------
    Hier sind wir bei diesem Montag-Mittwoch angelangt, an dem der Partner meiner Mutter ein Angebot von Vodafone (von ihm ist der Gigacube und er war auch vorher Vodafone-kunde) bezüglich Telefon und Internet bekam. Die versprochenen 1000mbit/s erweckten mein Interesse und nach kurzem Überprüfen hieß es, dies sei bei uns verfügbar. Wir entschlossen uns, die Email an das EWR erstmal nicht zu senden und vielleicht doch bei Vodafone einen Vertrag abzuschließen. Der Partner meiner Mutter rief dort zur Sicherheit nochmal an, um alle Unsicherheiten zu klären und sprach ab, am Samstag erneut anzurufen für weitere Pläne.
    Jetzt versuchten wir, bei EWR per Email zu kündigen. Über die Details bezüglich des Inhalts der Email weiß ich nicht viel, aber inetwa kann man sich diesen ja vorstellen.
    Diesmal war das EWR sehr schnell (gerade einmal 2 oder 3 Tage) dabei, die Kündigung abzulehnen.

    Das Problem ist an dieser Stelle ja sehr offensichtlich.
    Wir möchten nicht zwei Jahre lang sehr teuer mittelmäßiges Internet (50mbit/s für 40€ inklusive "Rabatt", und im ersten Jahr "nur" 30, wenn ich mich nicht täusche) haben, und schon gar nicht bei einem so unangenehmen Anbieter, allerdings ist die 14tägige Kündigungsfrist seit Bestätigung des Vertrags tatsächlich abgelaufen.
    Glaubt ihr, es gibt hier noch irgendeine Möglichkeit für uns, nach diesen Erfahrungen das EWR als DSL-Anbieter loszuwerden?
    Ich freue mich über alle Tipps, Meinungen oder auch Kritik an unserem Vorgehen.
    Stellt gerne auch Rückfragen, da dieser Beitrag sicher Lücken hat und häufiger etwas unschlüssig wirken mag

    Vielen Dank im Voraus und habt sonst noch einen schönen Tag

  2. #2
    Avatar von Kiko
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    Standard AW: Erfahrungen mit EWR und Frage nach weiterem Vorgehen

    Wenn ich alles richtig verstanden habe, haben Sie einen Vertrag mit EWR abgeschlossen und die Widerrufsfrist ist abgelaufen. Ich gehe davon aus, dass Sie einen Laufzeitvertrag abgeschlossen haben. Verträge sind m.E. einzuhalten und haben eine Kündigungsfrist.

    Allerdings ist die vereinbarte Leistung seitens EWR nicht erfüllt. In diesem Fall würde ich EWR mit einer Frist von 14 Tagen in Verzug setzen, schriftlich und per Einschreiben mit Rückschein und die vertraglich vereinbarte Leistung einfordern, andernfalls wäre für mich der Vertrag zum Stichtag wegen nicht Erfüllung gekündigt.

    Dies ist keine Rechtsberatung.

  3. #3
    Avatar von Klemmleiste
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    Klemmleiste ist offline

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    Standard AW: Erfahrungen mit EWR und Frage nach weiterem Vorgehen

    Hallo, ich würde auch so vorgehen, wie Kiko es vorschlägt, in jedem Fall aber die schriftlich Bestätigung von EWR abwarten, dass der Vertrag aufgelöst ist, bevor ihr einen neuen Auftrag bei einem anderen Anbieter auslöst, im schlimmsten Fall hat man dann zwei Verträge "an der Backe".

    BG

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